Die Katzenseiten   6

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Sicher wird es auch wieder einmal Neuigkeiten über die Katzen geben, oder neue Fotos, oder vielleicht doch mal eine richtig nette Geschichte....

(- :  Schauen Sie doch einfach wieder mal vorbei,  :-)

es geht schon irgendwann wieder weiter!

 

letztes Update: November 2006

Er wird Felix heissen, weil er dem Kater auf der Katzenfutter-Reklame so ähnlich sieht. Ich hoffe, er hat nichts gegen diesen Namen, bedeutet er doch „Der Glückliche“.

 

Wie es aussieht, haben auch noch ein paar andere Streunerkatzen die Funktion der Katzenklappe begriffen. Immer, wenn ich in die Küche komme (wo das Futter steht), flutscht blitzschnell etwas Pelziges sowohl durch die Klappe am Küchenfenster, wie auch durch die an der Türe raus....

Soweit die Geschichte bis Juni 2006. Inzwischen haben wir NOVEMBER 2006 und es wird Zeit für eine weitere Fortsetzung.....

Felix ist inzwischen ständiger Hausgast. Er hat schon seine Lieblingsplätze - ganz besonders im oberen Stock - und lässt sich bereits von René streicheln. Seltsamerweise hat er Angst vor Frauen, auch von mir. Er lässt mich zwar in seine Nähe, aber sich nicht anfassen. Vor Fremden ergreift er sofort die Flucht. Es scheint, als wurde ihm von einem weiblichen Wesen einmal sehr wehgetan.

 

Ich entdeckte an ihm eine grosse, kaum verheilte Wunde, die sich um den gesamten Hals und Nacken zog. Besonders schlimm war sie im Schulterbereich am Rücken und es sah so aus, als ob ihm jemand eine Schlinge um den Hals gelegt und ganz fest zugezogen hätte. Die Wunde verheilte nur sehr langsam, trotz Antibiotika und Salben, sie ist auch heute noch durch das Fell sichtbar, besonders oben am Rücken, da war sie am schlimmsten.

 

Felix blieb aber nicht der einzige „Neue“. Es zeigte sich noch einer, der bereits Quarantänegast hier war: Bärli! Diesen besonders bedauernswerten Kater hatte ich Anfang 2006 mit grosser Mühe eingefangen. Ich sah ihn auf der Terrasse mit komplett „geschältem“ Schwanz (nur noch die Knochen hingen dran, kein Fell, kein Fleisch!), von einem Ohr fehlte ein gutes Stück und er hatte auch sonst noch einige Verletzungen. Ein Bild des Jammers!

 

Ich konnte ihn mit Futter in ein Zimmer locken und dort einschliessen, aber um ihn in einen Transportkorb zu bekommen, brauchte ich ein vom Tierarzt schnell geholtes Schlafmittel, das ich ihm unters Futter mischte. Und sogar dann wehrte er sich noch so stark, dass es beim Einfangen mehrere Biss- und Kratzwunden an meinen Händen und Armen gab.

 

Er wurde operiert und seine schlimmen Wunden waren nach 4 Wochen so gut verheilt, dass er wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Nicht ohne vorherige Kontrolle beim Tierarzt, für welche ich wieder das Schlafmittel brauchte. Ihn einfach einzufangen war unmöglich, so extrem scheu und ängstlich war er. Blitzschnell war er am nächsten Tag verschwunden, als die Türe nach draussen für ihn geöffnet wurde und ich konnte ihm nur noch ein paar gute Wünsche für sein weiteres Leben nachsenden. Dass ich ihn je wieder sehe, hätte ich nicht erwartet.

 

Doch wer stand zu Herbstbeginn wieder vor der Türe - und wagte sich sogar ins Haus? BÄRLI! Er lässt sich zwar nicht anfassen und ist immer noch sehr ängstlich, aber er ist wenigstens DA und das ist sehr gut so!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denn nicht genug damit, dass er so schwer

verletzt war, er ist dazu auch noch Epileptiker,

wie ich kurz nach seiner Rückkehr durch zwei kurz aufeinander folgende schwere Anfälle entdeckte.  Vielleicht wurde er deswegen von seinen ehemaligen Besitzern davongejagt. Jetzt bekommt er täglich eine Vierteltablette eines Medikamentes - gottseidank nimmt er es versteckt in einem Leckerbissen an - und hatte seither keine Anfälle mehr.

 

Inzwischen hat er sich mit Hexi, einem der jungen Kätzchen, die sich ebenfalls bereits in Haus wagen (siehe unten) angefreundet und die beiden schlafen oft ganz eng aneinandergekuschelt auf dem Teppich.

 

 

 

 

 

 

Im übrigen hatte ich  mich nicht getäuscht, als ich oft etwas aus der Küche huschen zu sehen meinte..... Auch die Katzenteller waren auf einmal immer sehr viel schneller leer, speziell die draussen auf der Terrasse! Es mussten ganz extrem scheue Tiere sein, denn ich bekam die neuen Kostgänger vorerst gar nicht richtig zu sehen.

 

Also legte ich mich gegen Ende des Sommers eines späten Abends nach der Fütterung hinter dem Fenster auf die Lauer, liess das Licht auf der Terrasse brennen - und traute meinen Augen nicht! Kaum war die Türe wieder zu und alles ruhig, da drängten sich mindestens 5 oder 6 kleine Kätzchen um die Futterschüsseln.... und dann kam sogar noch eines.... Und auch noch drei oder vier erwachsene Katzen, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Kein Wunder also, dass die Schüsseln immer so schnell leer waren.

 

Ein paar der Kleinen haben inzwischen ebenfalls die Katzenklappe zu öffnen gelernt und suchen sich warme, möglichst weiche Plätzchen. Und was passt da am besten? Natürlich mein Bett....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offenbar sind mir bei meiner letzten Einfang- und Kastrationsaktion doch 1 oder zwei Weibchen durch die Lappen gegangen, oder sie waren eben frisch „zugewandet“. Von woher kamen bloss alle diese Katzen...??? WEM gehörten sie, resp. WER überliess alle diese armen Tiere einfach ihrem Schicksal und kümmerte sich nicht um sie? Nun ja, ich konnte es mir denken.... :-(.

 

Ich muss also eine weitere Einfang-/Kastrationsaktion in Angriff nehmen, sobald es nur möglich ist. Vor allem die bereits erwachsenen Weibchen dürfen keinen weiteren Nachwuchs mehr erzeugen und müssen vor der nächsten Rolligkeit operiert werden. Die Jungkatzen haben noch Zeit bis zum Frühjahr....

 

Doch für mich wird die Lage bereits jetzt mehr als kritisch! Meine finanziellen Mitteln sind nun total erschöpft, ich habe nur noch meine winzige MINDESTRENTE. Mit nunmehr 67 Jahren und nach einem gottseidank gut überstandenen Schlaganfall habe ich absolut keine Möglichkeit mehr, irgendetwas dazuzuverdienen oder einen Beruf auszuüben. Ich weiss im Moment nicht einmal, wie lange ich überhaupt noch in diesem Haus wohnen darf..... (hoffentlich noch sehr, sehr lange, sonst verlieren nicht nur die Katzen in meinem Haus die Heimat, sondern auch die vielen hungrigen Streuner ihren Futterplatz).

 

Wie soll ich nur für alle diese Katzen weiterhin sorgen können???

 

ICH BRAUCHE DRINGEND HILFE!!

 

Diverse Tierschutzvereine, für die ich früher immer fleissig gespendet hatte, wurden angefragt, aber sie fühlen sich dafür „nicht zuständig“. Der Tierarzt macht auch nichts gratis. Das Futter kostet bereits jetzt für meine Verhältnisse Unsummen.

 

Es bleibt mir nur noch die Möglichkeit, tierliebende private Helfer zu suchen. Ich werde also eine „KATZENPATEN“-Homepage erstellen und auf diese Weise versuchen, vielleicht einige Menschen zu finden, die wirklich „Ein Herz für Katzen“ haben, eine PATENSCHAFT für eines der Tiere übernehmen und mir so dabei helfen, diesen armen Katzen das weitere Überleben zu ermöglichen. Das traurige Schicksal von Tierheimkatzen würde ich ihnen herzlich gerne ersparen....

 

Die Adresse dieser Katzenpatenschaften-Homepage gibt es bereits, nur ist dort noch eine Baustelle.

http://klasna.d.dsl.at/katzenpatenschaft

 

Mir ist auch jetzt schon JEDE noch so kleine Hilfe herzlichst willkommen!

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